Das Corona-Virus und der Sport

Dies sind die wesentlichen Inhalte der aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab 16.01.2022):

  • Keine Testnotwendigkeit für geboosterte Personen bei 2G+
  • Bis zum 16. Geburtstag kein Immunisierungs- und Testnachweis bei 2G und 2G+ erforderlich
  • Zulassung von Zuschauer:innen auch bei überregionalen Sportveranstaltungen
  • Stehplatznutzung für Zuschauer:innen möglich, wenn es keine Sitzplätze gibt
  • Beaufsichtigte Selbsttest (Vor-Ort-Test) in Sportvereinen durchgängig möglich
     

Im Einzelnen:

1. Nachweis der Immunisierung und Testung für Kinder und Jugendliche

  • Bis zum Schuleintritt: Kinder gelten als immunisiert und getestet, Altersnachweis erforderlich (Glaubhaftmachung durch Eltern reicht aus).
  • Bis zum 16. Geburtstag: Kinder und Jugendliche gelten als immunisiert und getestet. Altersnachweis erforderlich (Kinderausweis, Schülerausweis o. ä.).
  • Ab 16. Geburtstag: Jugendliche gelten (ab dem 17.01.2022) nicht mehr als immunisiert. Soweit sie Schüler:innen sind, gelten sie als getestet, Schülerausweis erforderlich.
     

2. Sport im Freien: 2G

Für die gemeinsame Sportausübung draußen gilt unverändert, dass nur immunisierte Personen teilnehmen dürfen (geimpft/genesen). Für Teilnehmer:innen an Training und Wettkampfsport in offiziellen Ligen des organisierten Sports (inkl. aller Kaderathleten an Stützpunkten), die (Achtung neu!) über eine erste Impfung verfügen müssen, gilt übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) als Nachweis. Dies ist eine Verschärfung der bisherigen seit November geltenden Regelung, die aus unserer Sicht aber verhältnismäßig ist. Für Profisportler:innen gilt aufgrund des Schutzes der Berufsausübung weiterhin die alte Regel (also auch ohne erste Impfung), bis eine neue bundesgesetzliche Regelung für Beschäftigte vorliegt.
 

3. Sport drinnen: 2G+

Für Sport in Innenräumen gilt ausnahmslos 2G+. Aber:

  • Der Nachweis einer Auffrischungsimpfung („Boosterung“) ersetzt den zusätzlichen Test. Bei der Boosterung gilt die Ausnahme ab Erhalt der Impfung.
  • Sportvereine können beaufsichtigte Selbsttests („Vor-Ort-Testung“) durchführen, die nur für das nachfolgende Sportangebot gültig sind. Siehe hierzu Anhang „Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur Corona-Schutzverordnung NRW“.

Für Teilnehmer:innen an Training und Wettkampfsport in offiziellen Ligen des organisierten Sports (inkl. aller Kaderathlet:innen an Stützpunkten), die (Achtung neu!) über eine erste Impfung verfügen müssen, gilt übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) als Nachweis. Für Profisportler:innen gilt aufgrund des Schutzes der Berufsausübung weiterhin die alte Regel (also auch ohne erste Impfung), bis eine neue bundesgesetzliche Regelung für Beschäftigte vorliegt.

Für begleitende Eltern (Kind bringen, abholen, zuschauen) gilt sowohl drinnen als auch im Freien 2G, in Hallenbädern 2G+.

Für Übungsleiter:innen und Trainer:innen bei Vereinsangeboten ist auf und in allen Sportstätten, auch in öffentlichen Hallenbädern, §4 (4) der Coronaschutzverordnung anwendbar, das heißt, für sie gilt 3G. Nicht immunisierte Übungsleiter:innen und Trainer:innen müssen während der gesamten Dauer ihrer Tätigkeit eine medizinische Maske tragen.
 

4. Zuschauer:innen

  • Das Zuschauer:innenverbot für überregionale Sportveranstaltungen entfällt.
  • Oberhalb einer absoluten Zahl von 250 Personen darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 250 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen; insgesamt sind aber höchstens 750 Personen zugelassen.
  • Die vorgenannten Zahlen umfassen Sportler:innen und Zuschauer:innen. Personal (Trainer:innen, Übungsleiter:innen, Schiedsrichter:innen, Ordner:innen, Sicherheitskräfte etc.) wird nicht mitgezählt. Profisportler:innen gelten als Beschäftigte und werden ebenfalls nicht mitgezählt.
  • Soweit für alle zulässigen Personen Sitzplätze vorhanden sind, dürfen Stehplätze nicht besetzt werden.
  • Für alle Zuschauer:innen gilt drinnen und draußen 2G.
  • Sanitäranlagen sind mit den oben genannten Zugangsvoraussetzungen nutzbar (also: bei Nebenräumen von offenen Sportanlagen mit 2G, drinnen mit 2G+ für Sportler:innen und 2G für Zuschauer:innen).

Insgesamt bedeutet die neue Ordnung eine deutliche Erleichterung für Sportvereine und Sporttreibende, und das trotz der hohen Inzidenzlage. Alle Regelungen hat der LSB NRW in einer Tabelle zusammengefasst, die sich im Anhang dieser E-Mail befindet.

Bitte bleiben Sie weiterhin vorsichtig und achten Sie konsequent auf die AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Maske, Lüften)!

Landesprogramm hilft finanziell bei Mitgliederverlusten

Ein neu aufgelegtes Hilfe-Programm der Landesregierung soll Sportvereinen helfen, pandemiebedingte Mitgliederverluste finanziell zu kompensieren. Aus dem Programm „Coronahilfe-Breitensport-NRW“ können diese Sportvereine nun auf Antrag eine Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 30,- Euro pro verlorenem Mitglied erhalten. Abzüglich eines Sockelbetrages von 1.000, Euro, der zur Berechnung dient, wird die Hälfte des so errechneten Endbetrages zur Milderung der Einnahmeverluste sofort ausgezahlt. Gewinnt der Verein Mitglieder zurück, wird dies im Frühjahr 2022 mit einer entsprechenden Auszahlung der zweiten Hälfte honoriert.

Eine Beispielrechnung mit 50 "verlorenen" Mitgliedern:
50 MG x 30,- € = 1.500,- €
./. Sockelbeitrag = 1.000,- € (wird sofort ausgezahlt)
+ 50 % von 500,- € = 250,- € (wird anteilig 50 % sofort und 50 % ggf. Frühjahr 2022)

Der Verein erhält zunächst 1.250,- € und kann die weiteren 250,- € über die Mitgliederrückgewinnung erzielen.

„Hierdurch wird die wichtige Arbeit der Sportvereine gestärkt, die durch die pandemiebedingten Untersagungen und Einschränkungen gelitten hat“ sagte Staatssekretärin Andrea Milz. „Denn insbesondere der Verlust von rund 126.000 gemeldeten Kindern und Jugendlichen trifft den organisierten Sport schwer.“

Ein Antrag kann ab dem 27. September 2021 über das »Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier (Foto: ©LSB NRW/Andrea Bowinkelmann).

#TreuBLEIBEN! Du und dein Verein

Unsere Sportvereine leiden massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Seit vielen Monaten steht der Sportbetrieb still. Inzwischen kommt es zu vermehrten Mitgliedschaftsrückgängen, insbesondere bei den Großvereinen mit mehr als 1.000 Mitgliedern. Die aktuelle Entwicklung des Inzidenzwertes bietet keinen Grund für einen verfrühten Optimismus.

Allein im Kreis Herford gibt es 269 Sportvereine mit ca. 69.000 Sportvereinsmitgliedern. Sportvereine erreichen viele Menschen und sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Zusammenlebens. Vereinssport fördert nicht nur die Gesundheit und Leistungsfähigkeit, sondern auch die soziale Teilhabe. Insbesondere Sportvereine sorgen für den so wichtigen „sozialen Kitt“ innerhalb unserer Gesellschaft.

Aus diesen Gründen hat der KSB Herford die Kampagne "#TreuBLEIBEN" ins Leben gerufen. #TreuBLEIBEN ist ein Appell, auch in Zeiten ruhender Angebote Mitglied im Verein zu bleiben oder vielleicht sogar, gerade in dieser herausfordernden Zeit, Sportvereinsmitglied zu werden. Sportvereine sind ohne ihre Mitglieder nicht überlebensfähig. Sie sind angewiesen auf das ehrenamtliche Engagement und die Mitgliedsbeiträge, um auch in Zukunft ihren Sport anbieten zu können. Nur so ist möglich, die vielfältige Sportvereinslandschaft im Kreis Herford zu erhalten.

Wolfgang Brinkmann, geschäftsführender Gesellschafter bugatti Holding Brinkmann und Olympiasieger im Mannschaftsspringreiten unterstützt ebenfalls die KSB-Kampagne (Foto: Wolfgang Brinkmann mit Do it).

Bitte helfen Sie uns dabei, diese Kampagne erfolgreich in die Öffentlichkeit und damit ins Gespräch zu bringen. Damit stellt der organisierte Sport seine Solidarität und seinen Teamgeist einmal mehr unter Beweis. Das Logo kann hier (Link) kostenlos heruntergeladen werden, um es auf der eigenen (Vereins-) homepage oder in der E-Mail-Signatur zu verwenden. Sie können das Logo aber auch ausdrucken und sich mit Ihrem Foto sowie dem Logo für die Kampagne in Ihren persönlichen Social-Media-Netzwerken einsetzen.

Die Videobotschaft des KSB-Präsidenten Ulf Dreier zum Auftakt der Kampagne (YouTube)

Landrat Jürgen Müller unterstützt die Kampagne "#TreuBLEIBEN" mit seiner Videobotschaft (YouTube)

Landesprogramm hilft finanziell bei Mitgliederverlusten

Ein neu aufgelegtes Hilfe-Programm der Landesregierung soll Sportvereinen helfen, pandemiebedingte Mitgliederverluste finanziell zu kompensieren. Aus dem Programm „Coronahilfe-Breitensport-NRW“ können diese Sportvereine nun auf Antrag eine Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 30,- Euro pro verlorenem Mitglied erhalten. Abzüglich eines Sockelbetrages von 1.000, Euro, der zur Berechnung dient, wird die Hälfte des so errechneten Endbetrages zur Milderung der Einnahmeverluste sofort ausgezahlt. Gewinnt der Verein Mitglieder zurück, wird dies im Frühjahr 2022 mit einer entsprechenden Auszahlung der zweiten Hälfte honoriert.

Eine Beispielrechnung mit 50 "verlorenen" Mitgliedern:
50 MG x 30,- € = 1.500,- €
./. Sockelbeitrag = 1.000,- € (wird sofort ausgezahlt)
+ 50 % von 500,- € = 250,- € (wird anteilig 50 % sofort und 50 % ggf. Frühjahr 2022)

Der Verein erhält zunächst 1.250,- € und kann die weiteren 250,- € über die Mitgliederrückgewinnung erzielen.

„Hierdurch wird die wichtige Arbeit der Sportvereine gestärkt, die durch die pandemiebedingten Untersagungen und Einschränkungen gelitten hat“ sagte Staatssekretärin Andrea Milz. „Denn insbesondere der Verlust von rund 126.000 gemeldeten Kindern und Jugendlichen trifft den organisierten Sport schwer.“

Ein Antrag kann ab dem 27. September 2021 über das »Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier (Foto: ©LSB NRW/Andrea Bowinkelmann).