"Teilnehmen ist wichtiger als siegen." (Pierre Baron de Coubertin)
"Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später." (Wilhelm Busch)
"Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen." (Pelé)

Das Corona-Virus und der Sport

Was ist im Vereinssport möglich?

Wie schon bei der letzten Aktualisierung am 01.09. hat es erneut keine Veränderungen bezüglich der Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebes gegeben. Es dürfen maximal 30 Personen sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen bei guter Durchlüftung und ohne Mindestabstand nicht-kontaktfreien Sport in Trainings- und Wettbewerbsform ausüben. Diese Regelung wird aber dahingehend ergänzt, dass bei Spielen von zwei Mannschaften die laut Verbandssatzung bzw. Spielordnung zulässige Zahl der Spieler/-innen erlaubt ist, auch wenn diese mehr als 30 beträgt. Unabdingbar ist beim Sport sowohl drinnen als auch draußen die Datenerfassung aller Personen, um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die gewohnten Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen gelten weiterhin.


Das Verbot von Sportfesten und ähnlichen Sportveranstaltungen besteht weiterhin bis mindestens zum 31. Dezember 2020.

Die Maximalanzahl für Zuschauer/-innen in Sportanlagen liegt bei maximal 300 Personen. Zum anderen ist eine Zuschauerzahl zulässig, die bis zu einem Drittel des maximalen Fassungsvermögens der jeweiligen Sportstätte liegt. Hierfür muss der zuständigen Behörde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept (ab 500 inklusive Konzept für An-/Abreise) vorgelegt werden. Die Nachverfolgbarkeit muss jederzeit gewährleistet sein. Beim Betrieb von Fitnessstudios und Schwimmbädern gelten die in der Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Eine Vorlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten beim Gesundheitsamt ist (außer in Profiligen) nicht vorgesehen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat bereits die Entwicklung eines allgemeinen Hygiene-Rahmenkonzeptes für Sportveranstaltungen in Auftrag gegeben.

Unser Tipp an die Vereine

Mit den Lockerungen und Öffnungen kommunaler Sporthallen sind bereits im Juni 2020 verantwortungsvolle Aufgaben sowohl an die  Kommunen, als auch an die Vereinsfunktionärinnen und -funktionäre übertragen worden. Die Umsetzung der strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind somit "Chefsache" der jeweiligen Sportvereine. Unser Appell an die Vereinsvertreterinnen und -vertreter: Auch wenn die Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzeptes nicht zwingend erforderlich ist, so raten wir dennoch zu einer durchdachten Erstellung, um ein mögliches Infektionsrisiko frühstmöglich zu erkennen und so gering wie möglich zu halten.

Hinweis: Die Lockerungen sind in der CoronaSchVO zwar festgehalten, jedoch für die kommunalen Träger von Schulsporthallen vor Ort kein Muss. Auch wenn die Sporthallen unter strengen Auflagen von den Kommunen wieder geöffnet sind, so liegt die Verantwortung während des Trainingsbetriebes bei den Vereinen selbst. Viele Fachverbände stellen auf ihrer Internetseite Empfehlungen für ihre Sportart bereit. Fragen zur lokalen Umsetzung in öffentlichen Sportanlagen, kann das Bürgerbüro in Ihrem Rathaus beantworten. Auch das KSB-Team berät Sie gerne.