"Teilnehmen ist wichtiger als siegen." (Pierre Baron de Coubertin)
"Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später." (Wilhelm Busch)
"Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen." (Pelé)

Das Corona-Virus und der Sport

Gibt es seit dem 01.07.2020 weitere Änderungen?

Die aktualisierte Coronaschutzverordung (CoronaSchVO) hält ab dem 01.07.2020 keine weiteren Lockerungen für den Vereinssport bereit. Somit können die Vereine ihren Betrieb so fortführen, wie es bereits seit dem 15.06.2020 möglich ist. So dürfen maximal 10 Personen in geschlossenen Räumen bei guter Durchlüftung und ohne Mindestabstand nicht-kontaktfreien Sport in Trainings- und Wettbewerbsform ausüben. Im Freien ist dies für bis zu 30 Personen zulässig. Damit ist die Ausübung sämtlicher Kontaktsportarten möglich. Unabdingbar ist beim Sport sowohl drinnen als auch draußen die Datenerfassung aller Personen, um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Die gewohnten Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen gelten weiterhin. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Wettbewerbe in Profiligen sind unter Auflagen erlaubt, ebenso im Berufsreitsport und bei Pferderennen. Die Maximalanzahl für Zuschauer in Sportanlagen liegt bei maximal 100 Personen. Auch hier muss die Nachverfolgbarkeit gewährleistet sein. Beim Betrieb von Fitnessstudios und Schwimmbädern gelten die in der Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Eine Vorlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten beim Gesundheitsamt ist (außer in Profiligen) nicht vorgesehen.

Unser Tipp an die Vereine

Mit den Lockerungen und Öffnungen kommunaler Sporthallen sind bereits im Juni 2020 verantwortungsvolle Aufgaben sowohl an die  Kommunen, als auch an die Vereinsfunktionärinnen und -funktionäre übertragen worden. Die Umsetzung der strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind somit "Chefsache" der jeweiligen Sportvereine. Unser Appell an die Vereinsvertreterinnen und -vertreter: Auch wenn die Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzeptes nicht zwingend erforderlich ist, so raten wir dennoch zu einer durchdachten Erstellung, um ein mögliches Infektionsrisiko frühstmöglich zu erkennen und so gering wie möglich zu halten.

Hinweis: Die Lockerungen sind in der CoronaSchVO zwar festgehalten, jedoch für die kommunalen Träger von Schulsporthallen vor Ort kein Muss. Auch wenn die Sporthallen unter strengen Auflagen von den Kommunen wieder geöffnet sind, so liegt die Verantwortung während des Trainingsbetriebes bei den Vereinen selbst. Viele Fachverbände stellen auf ihrer Internetseite Empfehlungen für ihre Sportart bereit. Fragen zur lokalen Umsetzung in öffentlichen Sportanlagen, kann das Bürgerbüro in Ihrem Rathaus beantworten. Auch das KSB-Team berät Sie gerne.